OLOF SMIT

Mit 1992 wandte sich eine Gruppe von Heilern an Olof Smit der Bitte, ein Vermittler zwischen der traditionellen afrikanischen Medizin und der westlichen Allopathischen Medizin zu werden.
Er schätzte, dass diese Forschungen einige Monate dauern würden, aber letztendlich verbrachte er dann die nächsten 12 Jahre im Regenwald.

Er war verblüfft über die unendlichen Möglichkeiten des „Grünzeugs“ im Wald. Bald lernte er, dass dieses „Zeug“, das von der westlichen Welt einfach als Bäume und Pflanzen bezeichnet wird, in Wirklichkeit ein Medizinschrank mit Heilmitteln für körperliche, emotionale, geistige und spirituelle Krankheiten darstellt.

AFRKANISCHES HEILWISSEN

Der Wald in Surinam, der einen Teil des riesigen Amazonas Regenwaldgebietes bildet, ist mit einer unbegrenzten Vielfalt an Heilpflanzen und einer gedeihenden naturmedizinischen Praxis gesegnet. Indianische und afrikanische Stämme, die ursprünglich aus Südamerika und Westafrika kamen, sind die heutigen Bewohner des ursprünglichen Regenwaldes in Surinam.
Die afrikanischen Stämme bildeten sich vor dreihundert Jahren aus den ersten Plantagensklaven, die dorthin geflüchtet waren. Vielleicht war es die starke Verbundenheit dieser „Maroons“ mit ihren tief verwurzelten afrikanischen Traditionen, die ihnen die Entschlossenheit verlieh, ihren Sklavenhaltern zu entkommen.

Die positive Folge dieses menschlichen Dramas ist, dass ihr Wissen der traditionellen Stammesmedizin in dieser Isolation überlebt hat und über die Jahrhunderte und durch Generationen hindurch weitergegeben wurde. Heute haben die Stämme Zugang zu einer riesigen medizinischen Schatzkiste direkt vor ihrer Haustür.

WISSENSTRANSFER

Der Materialismus ist bereits tief in den Regenwald eingedrungen. Die Jugend strömt in die Städte, um Reichtum zu erwerben und ignoriert ihr reiches Erbe an medizinischem Wissen.
Außerdem stört das verheerende Tempo, mit dem der Wald zerstört wird, die Harmonie der Pflanzenwelt. Der Regenurwald aber ist die ideale Umgebung für die Heilpflanzen.

Die Heiler in den Stämmen müßen ihr Wissen in Form einer Produktkette mit Heilpflanzen aus dem Regenwald in den Westen übertragen. Das wird mithelfen, die Regierungen Südamerikas davon zu überzeugen, dass der nachhaltige Gebrauch des Regenwaldes mehr Ertrag und langfristige Vorteile liefert als das unwiderrufliche Fällen der Bäume.

SPIRITUELLES WISSEN

In den Stammesgesellschaften ist die Rolle des spirituellen Heilers ebenso wichtig wie die der anderen Arten von Heilern. Der Heiler kennt die Heilpflanzen und kann sie einsetzen, wenn eine körperliche Krankheit diagnostiziert worden ist.
Ein spiritueller Heiler arbeitet vorbeugend, um Menschen bei der Vermeidung von Krankheiten zu helfen. Um krank zu werden, muss man durch Viren, Bakterien oder Emotionen infiziert werden. Nach einiger Zeit manifestiert sich dann die Krankheit oder die Beschwerden.

VORBEUGEN IST BESSER ALS HEILEN

Ein spiritueller Heiler kann den Zeitpunkt ausfindig machen, zu dem eine Person „infiziert“ wurde. Durch Eingebung und Einsicht weiß er, wann und wie die Person infiziert wurde und dann kann die Diagnose interpretiert werden. Die Seele erhält diese Inspiration vom Geist oder von GOTT.
Durch eine frühe Diagnose hat die Person die Möglichkeit, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um Beschwerden oder eine Krankheit zu vermeiden – sogar schon bevor sie zu Tage tritt.