FLUCH, EIN ANDERES WORT FÜR SPIRITUELLE BLOCKADE

In der Sprache der Stammeswelt wird es Fluch genannt. In der spirituellen Welt nenn man es eine spirituelle Blockade. Eine spirituelle Blockade ähnelt einer emotionalen, körperlichen oder geistigen Blockade, aber die Ursache kann sowohl im gegenwärtigen Leben als auch in einem vergangenen Leben liegen oder durch Generationen hindurch weitergegeben worden sein. Im Westen wäre ein anderes Wort für diese vererbten Flüche „für alle Zeiten verbannt“ oder „verdammt“.

Das Phänomen der spirituell geerbten Blockade tauchte im 18. Jahrhundert auf. Zu dieser Zeit veränderte sich die Sicht der Menschen auf die Eheschließung. Bis zum 18. Jahrhundert entschied die Familie, wen ihre Kinder in ihrer Gemeinde heirateten. Wenn die Tochter des Hauses die Liebe ihres Lebens traf, wurde der Mann zuerst von der Familie geprüft und nach seiner Religionszugehörigkeit gefragt. Wenn diese nicht dieselbe war wie der Glaube der Familie, wurde der Tochter gesagt, sie könnte ihn nur in der Kirche heiraten, wenn er zustimmte, zu konvertieren. Dem jungen Mann wurde von seiner Familie ebenfalls gesagt, das Mädchen müsse zur seiner Religion konvertieren. Wenn sie das tat, wurde sie jedoch aus ihrem Zuhause verbannt. Es war ein unlösbares Dilemma.

Das Leben in den eng verstrickten Gemeinden stand unter starkem Druck und die soziale Kontrolle war streng. Familien hatten Angst, mit ihren Söhnen oder Töchtern in Verbindung zu bleiben, die in „von Gott verbotenen„ Verbindungen lebten. Die Gesellschaft betrachtete diese Kinder als gottlos und ihre Familien wurden deshalb zu Ausgestoßenen. Um ihre Stellung in der Gemeinde aufrecht zu erhalten, hatten diese Familien deshalb keine andere Wahl, als ihre Kinder aus dem Haus zu jagen und sie „für immer aus der Familie zu verbannen“, denn ihre Verbindung war nicht von der Kirche gesegnet.

Man ging davon aus, dass die ausgestoßenen Söhne und Töchter auf diese Drohung reagieren und auf die Liebe ihres Lebens verzichten würden. Aber die Zeiten änderten sich und vor etwa 200 Jahren begannen diese Töchter und Söhne, von ihren Gemeinden und Familien weg in die Anonymität der großen Städte zu ziehen. Die Städte waren nicht in so engen Gemeinden organisiert, so dass die jungen Paare frei zusammenleben konnten. Dieses Phänomen führte zur Einführung der standesamtlichen Eheschließung.

Was diese Ausreißer nicht wussten, war, dass sie jetzt eine spirituelle Blockade auf sich geladen hatten, die an alle folgenden Generationen weiter gegeben werden konnte, die aus dieser „verbotenen Vereinigung“ hervorgingen. Für das ganze Leben verbannt bedeutete, in Ewigkeit ungeschützt.

Da unsere Vorfahren gezwungen wurden, ohne den Segen der Familie in die Städte zu gehen, – für immer verbannt, für immer ungeschützt – konnten ihre Schützer oder Hüter sie nicht mehr beschützen. Zu jedem Individuum gehört jedoch ein Schützer und dieser muss mit ihm gehen. Der einzige Weg, das zu tun, war, diese Rolle in ihr Gegenteil zu verkehren.

DIE SPIRITUELLE BLOCKADE IST EIN MANIPULIERTER SCHÜTZER

Bei der Geburt bekommt jedes Individuum einen„Schützer“, ein von Gott gegebenes Energiefeld, das ihn vor Unglück bewahrt. Manchmal wird das auch „Schutzengel“ genannt. Mit bestimmten Ritualen kann dieses Energiefeld in einen schlechten Einfluss umgewandelt und so zu einem „manipulierten Schützer“ oder zu einer spirituellen Blockade werden. Seine Funktion verändert sich dann von etwas Positivem zu etwas Negativem und verursacht nur Unglück, anstatt Schutz zu geben.
Wenn die Rolle des Schützers umgekehrt wird, ist die betroffene Person nicht nur schutzlos (und deshalb vollkommen verwundbar), sondern sie wird sogar von ihrem eigenen Beschützer angegriffen. Immer, wenn die Person mit sich selbst oder mit anderen, mit ihrer Arbeit oder dem Leben im Allgemeinen glücklich ist, taucht die Blockierung auf, um sie daran zu erinnern, dass sie die verbotene Frucht einer einst verbotenen Beziehung ist.
Jedes Individuum hat einen wunden Punkt – eine Achillesferse – die der Schützer angreifen wird, um dieses Individuum zu schwächen. Im Westen haben wir das spirituell übertragene Wissen darüber verloren, wie man einen Fluch in einen spirituellen Schützer zurückverwandelt, um in den Familien wieder Frieden herzustellen.
Es ist jetzt von lebenswichtiger Bedeutung, dieses spirituelle Wissens wieder vollständig bekannt zu machen.